Neubau Wasserstoffleitung Dorsten - Hamborn (DoHa)

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Die Leitung DoHa führt von Dorsten nach Duisburg-Hamborn. Sie ermöglicht unter anderem den Wasserstoffanschluss an das Stahlwerk ThyssenKrupp zur Versorgung der Stahlproduktion mit Wasserstoff.

Wasserstoff für grünen Stahl aus Deutschland

DoHa (Leitung Dorsten-Hamborn) verbindet die Leitung Nummer 13, die von Erdgas- auf Wasserstofftransport umgestellt wird, vom Startpunkt in Dorsten (Kreis Recklinghausen) mit der Thyssengas Leitung Nummer 201 Sonsbeck-Hamborn am Endpunkt in Hamborn. Hierbei soll auch eine Anbindungsmöglichkeit zum Stahlproduktionsstandort von ThyssenKrupp in Duisburg-Hamborn geschaffen werden.

Die Leitung ist damit ein zentraler Baustein bei der Realisierung einer klimaneutralen Stahlproduktion im Ruhrgebiet – und darüber hinaus ein Teil des neuen Wasserstoffnetzes in der Region. Sie verläuft unter anderem durch das Gebiet der Städte Dorsten, Bottrop, Oberhausen und Duisburg. Für die Leitung werden außerdem zwei Druck-Regel-Messanlagen am Start- und Endpunkt neu gebaut. Sie ermögliche die Wasserstoffmessung und regeln mögliche Druckunterschiede zwischen der Leitung DoHa und dem deutschen Wasserstoffnetz.

Ausführliche Informationen zur Leitung DoHa finden Sie zum Download in unseren Handouts:

DoHa zählt zu den Leitungsneubauprojekten, die im Rahmen des Entwurfs zum Netzentwicklungsplan 2020 auf Basis einer Marktabfrage für das künftige Wasserstoffnetz entworfen wurden. Die Leitung DoHa soll als Projekt von europäischem Interesse (IPCEI) anerkannt werden und bewirbt sich auf entsprechende Fördermittel.

Partner in diesem Projekt sind die Open Grid Europe GmbH (70 Prozent) und Thyssengas (30 Prozent).

DoHa gehört zum GET H2 NETZ, mit dem eine zukunftsfähige Wasserstoffinfrastruktur in der Region entsteht. Damit ermöglichen die OGE mit ihrem Projektpartner Thyssengas zahlreichen Abnehmern entlang der Leitungen einen möglichen Anschluss an die Versorgung mit Wasserstoff.

Zeitplan

FAQ

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Haben Sie noch Fragen zu dem Thema Wasserstoff oder den Projekten? Hier finden Sie die Antworten.

Warum wird die sogenannte Leitung DoHa für den Wasserstofftransport gebaut?

Die Leitung verbindet die OGE Leitung Nummer 13 in Dorsten, die von Erdgas- auf Wasserstofftransport umgestellt wird, mit der vorhandenen Leitung LNr. 201 Sonsbeck – Hamborn in Duisburg, Hierbei wird eine Anschlussmöglichkeit zum Produktionsstandort von ThyssenKrupp in Duisburg-Hamborn vorgesehen. Die Leitung ist somit ein zentraler Baustein bei der Realisierung einer klimaneutralen Stahlproduktion im Ruhrgebiet. DoHa zählt zu den Leitungsneubauprojekten, die im Rahmen des Netzentwicklungsplans 2020 auf Basis einer Marktabfrage für das künftige Wasserstoffnetz entworfen wurden. Die Leitung ist Teil des Projekts GET H2 Nukleus und soll als Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) gefördert werden.

Wie ist das Verfahren zur Trassenfindung?

Im sogenannten Raumordnungsverfahren wird zunächst nach umfassender Bewertung / Prüfung aller möglichen Korridore ein Trassenkorridor als raumgeordnet definiert. Dies richtet sich nach den sogenannten Raumwiderständen (wie bspw. Naturschutzgebiete, Besiedlungen, Hydrologie oder bestehende Netzinfrastruktur). Danach erfolgt ein öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren, das Planfeststellungsverfahren, das im Abschluss mit dem Planfeststellungsbeschluss die öffentlich-rechtliche Genehmigungsgrundlage zum Bau darstellt. Die Verfahren werden von den zuständigen Planungsbehörden / Bezirksregierungen geführt.

KONTAKT

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Für Fragen rund um die Projekte steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung.

Telefon
Andreas Lehmann, OGE Kommunikation
+49 201 362 12513
E-Mail
OGE Pressestelle

get-h2-netz@oge.net
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