Neubau Wasserstoffleitung Dorsten - Marl (DoMa)

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Die Leitung DoMa führt von Dorsten nach Marl im Kreis Recklinghausen. Im dortigen Chemiepark gibt es eine große Nachfrage nach Wasserstoff, der über das GET H2 NETZ angeliefert werden kann.

Wasserstoff für die Chemie von morgen

DoMa (Leitung Dorsten-Marl) verbindet die Leitung Nummer 13, die von Erdgas- auf Wasserstofftransport umgestellt wird, vom Startpunkt in Dorsten mit der Anschlussmöglichkeit von Industriebetrieben im Chemiepark Marl. Sie ermöglicht den dort ansässigen Industriebetrieben mit einer möglichen Anbindung an die DoMa den Einstieg in eine klimaneutrale Produktion.

DoMa zählt zu den Leitungsneubauprojekten, die im Rahmen des Netzentwicklungsplans 2020 auf Basis einer Marktabfrage für das künftige Wasserstoffnetz entworfen wurden. Als Teil des Projekts GETH2 Nukleus soll die Leitung DoMa als Projekt von europäischem Interesse (IPCEI) anerkannt werden und bewirbt sich auf entsprechende Fördermittel.

Ausführliche Informationen zur Leitung DoMa finden Sie zum Download in unseren Handouts:

Partner in diesem Projekt sind die Open Grid Europe GmbH (50 Prozent) und Nowega (50 Prozent). (Link zu Fakten Projektträger)

DoMa gehört zum GET H2 NETZ, mit dem eine zukunftsfähige Wasserstoffinfrastruktur in der Region entsteht. Damit ermöglichen die OGE und ihre Projektpartner Nowega zahlreichen Abnehmern entlang der Leitungen einen Anschluss an die Versorgung mit Wasserstoff.

Zeitplan

FAQ

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Haben Sie noch Fragen zu dem Thema Wasserstoff oder den Projekten? Hier finden Sie die Antworten.

Warum wird die sogenannte Leitung DoMa für den Wasserstofftransport gebaut?

Die Leitung verbindet das neue Wasserstoffnetz mit einer Anschlussmöglichkeit zu den Industriebetrieben im Chemiepark Marl. DoMa zählt zu den Leitungsneubauprojekten, die im Rahmen des Netzentwicklungsplans 2020 auf Basis einer Marktabfrage für das künftige Wasserstoffnetz entworfen wurden. Die Leitung ist Teil des Projekts GET H2 Nukleus und soll als Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) gefördert werden.

Wie wird der Wasserstoff gespeichert?

Hierfür werden so genannte Kavernenspeicher verwendet. Das sind in der Regel unterirdische Salzkavernen, die bereits seit Jahrzehnten für die Speicherung von Erdgas sicher eingesetzt werden und für die Speicherung von Wasserstoff umgerüstet werden. Zusätzlich sollen auch neue Kavernenspeicher nach dem gleichen Prinzip errichtet werden, die dann direkt für die Speicherung von Wasserstoff genutzt werden. Im kleineren Maßstab können auch Röhrenspeicher oder Gastanks eingesetzt werden. Verwendet werden generell nur erprobte Technologien.

KONTAKT

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Für Fragen rund um die Projekte steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung.

Telefon
Andreas Lehmann, OGE Kommunikation
+49 201 362 12513
E-Mail
OGE Pressestelle

get-h2-netz@oge.net
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